Für viele verbinden sich mit dem Autonamen noch immer Erinnerungen an die Jugend, das erste Auto, Unbeschwertheit und Freiheit im Wirtschaftswunder Nachkriegsdeutschlands. Über dreißig Jahre währte die Geschichte des Dauerläufers, erst 1986 wurde die Produktion eingestellt. Bis dahin wurden – wenn man die Jahre von 1953 bis 1957 mitzählt, als das Modell noch Opel Olympia Rekord hieß – gut zehn Millionen Fahrzeuge gebaut, die sich auf ganze acht Modellgenerationen verteilen.

Ab 30 Jahren nach Erstzulassung wird der Status „Oldtimer“ gewährt

Viele dieser Fahrzeuge sind auch heute noch in gutem Zustand und durchaus fahrbereit. Zu verdanken ist dies in erster Linie privaten Sammlern und Autoliebhabern, die unermüdlich nach ganzen Fahrzeugen und Teilen suchen, um sie dann zu restaurieren.

Seit der Neuregelung im Jahre 2007 ist dann ein Gutachten (siehe §23 der StVZO) notwendig, um den Status als Oldtimer zu erhalten. Neben einem Fahrzeugalter von mindestens 30 Jahren seit der Erstzulassung ist dazu auch notwendig, dass das Fahrzeug weitestgehend dem ursprünglichen Zustand entspricht, gut erhalten ist und dem Zweck dient, KFZ-technisches Kulturgut zu pflegen.

Sind diese Vorgaben erfüllt, kann je nach Bedarf entweder ein „H“-Kennzeichen (für historische Fahrzeuge) oder ein „07“-Kennzeichen erteilt werden. Letztere sind Sammelkennzeichen, mit denen mehrere Fahrzeuge ausgerüstet werden dürfen, jedoch immer nur eines zur Zeit. Das ist besonders für Sammler interessant, die ihre Fahrzeuge auf Ausstellungen präsentieren und dazu immer nur mit einem Fahrzeug vor Ort sind.

Ersatzteilbeschaffung zur Instandsetzung erfordert Spürsinn und Kreativität

Auch alte Fahrzeuge benötigen hin und wieder Ersatzteile, gleiches gilt natürlich auch für die Restaurierung. Nicht jedes Teil ist heute noch verfügbar, allerdings lässt sich mit etwas Recherche fast immer noch eine Lösung finden. Einige Onlineshops bieten auch für alte Modelle immer noch Teile an, so hat etwa Autoteilexxl Ersatzteile für den Opel Rekord im Sortiment.

Auch auf Schrottplätzen und bei Autoverwertern lässt sich häufig noch das eine oder andere gut erhaltene Bauteil finden. Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch einschlägiger Foren und die Beteiligung an Fanclubs, da sich hier viele engagierte Autofans austauschen, Bezugsquellen für Ersatzteile kommunizieren, Teile zum Tausch anbieten und mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn ein nicht beschaffbares Teil irgendwie ersetzt werden muss.

Bildquelle Opel P2 in motion – istock – Silberkorn

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